Heimat. Fremde. Sprache.

Minderheitensprachen in Deutschland;  Sprache, Gesellschaft
und Toleranz am Beispiel der sorbischen Minderheit.

12. / 13. / 14. November 2021, Cottbus

Der Freie Deutsche Autorenverband setzt sich für die Vielfalt der Sprache und Kulturen in Europa und im Besonderen im deutschsprachigen Raum ein. Sprache ist Grundlage für Verständigung und Verstehen, für das Miteinander und Toleranz. Sie ist aber auch Identitätsstiftung  und Kulturzugehörigkeit. Durch die Internationalisierung der Sprache verlieren sich viele regionale Eigenheiten der Sprache. Was bewirkt dies – auch im Hinblick auf die Sprache in der Literatur? Denn Sprachvielfalt ist ein Spiegelbild für Kulturvielfalt. Was geschieht zum Schutz von Minderheitensprachen in Deutschland und Europa? Und im Besonderen: Was bedeutet Sprache für Menschen in diesen Regionen. Und für Autorinnen und Autoren, die in einer neuen Sprache ihre Sprache finden sollen? Die Zeit der Corona-Pandemie verschärft dabei Problemstellungen – auch im Bereich der Sprachenthematik? Wie wirkt sich Krise im Bereich der Minderheitensprachen und der Wechselsprachler? In einer dreitägigen Veranstaltung lädt der Freie Deutsche Autorenverband hierzu Autorinnen und Autoren und Referentinnen und Referenten zur literarischen und gesellschaftsrelevanten Erörterung des Themas ein.

Mit der Veranstaltung will der Freie Deutsche Autorenverband den Fokus auf die Bedeutung von Sprache in Bezug zur gesellschaftlichen Einbindung setzen, im Besonderen bei Minderheitensprachen wie auch bei Menschen, die ihre Muttersprache gegen eine andere Sprache eintauschen müssen. Angesichts der Corona-Pandemie ist zudem die Frage zu beantworten, ob und, wenn ja, wie sich dies auf die betroffenen Menschen auswirkt.
Die Veranstaltungen sollen täglich im Durchschnitt 80 Personen als Vorort-Zuschauer erzielen (ohne Hygienebeschränkung) sowie 60 Zuschauer im Live-Stream bzw. 600, die sich die Aufzeichnung live oder zu einem späteren Zeitpunkt ansehen.